Man erkennt sie sofort, die Produkte von früher, die wieder in Mode kommen. Die Schlaghosen mit den weiten Hosenbeinen zum Beispiel. Ich trug sie als Teenager und nun läuft meine Tochter damit herum… Es ist ein Fest der Wiedererkennung mit diesen altmodischen Sachen. Und es stimmt mich fröhlich: The seventies are back! Dies sieht man auch ganz klar bei der Inneneinrichtung. Neben Art déco-Einflüssen – die eindeutig ein Comeback feiern (wie Schwarz, Gold und grafische Muster) – kehren die bekannten Orange- und Brauntöne, Makramee, Fliesen und große Muster aus meiner Jugend zurück.

Als Kind der 70er-Jahre bestaunte ich die Sachen meiner Eltern. Ich erinnere mich noch gut an die Einrichtung. Im Wohnzimmer hing eine orangefarbene Hängeleuchte (die Marke ist mir bisher unbekannt, wer es weiß, darf mir mailen!) mit Metallringen an einer verchromten Stange. Ich hatte eine orangefarbene Nachttischleuchte von, wie sich nun herausstellt, Artemide. Jene mit dem Schirm, der sich vor die Glühbirne schiebt. Im Wohnzimmer stand ein Wandregal aus Nussbaumholz. Darin hing eine Art Buffetelement, dessen Front man als zusätzliches Regalbrett verwenden konnte. Im Schrankelement standen Weingläser und eine Zigarettenspender sowie ein Aschenbecher für Gelegenheitsraucher. Ich erinnere mich sogar daran, wie es roch, wenn man diesen Schrank öffnete.

Hängeleuchte (Privatbesitz) – ein ähnliches Wandregal von Louis van Teeffelen – Nachttischleuchte von Artemide

70er-jahre in der modernen einrichtung

Natürlich sollen die Siebzigerjahre von damals nicht eins zu eins wieder aufleben. Zumindest nicht, wenn man eine zeitgemäße Einrichtung haben möchte. Es gibt derzeit nämlich Revivals mehrerer Möbelstile nebeneinander. Art déco (20er-Jahre), Mid Century Modern (50er-Jahre), Renaissance (16. Jahrhundert), Memphis (Strömung aus Italien und Amerika 1950), De Stijl (Mondrian) und ethnische Einflüsse. Eigentlich kann derzeit alles durcheinander verwendet werden, und dazu die 70er-Jahre.

Neben eindeutigen Vintage-Artikeln und neu angefertigten Seventies-Entwürfen sieht man den Einfluss der 70er-Jahre auch an Materialgebrauch, Formen und Farben neuer Möbel und Wohnaccessoires.

Materialien
Bei den Materialien sieht man, dass Nussbaumholz immer häufiger für Tische, Beistelltische und Schränke verwendet wird. Auch das altmodische Wiener Geflecht (man denke an Omas Heizkörperverkleidung) kehrt wieder zurück. Wiener Geflecht wird auch für Türen, Regalbretter und Tische verwendet. Seile sieht man wieder als Sitzflächen von Stühlen und grob gebrannte und glasierte Keramik kommt in Tischplatten zur Anwendung.

Form
Häufig werden runde, organische Formen gewählt. Modern ist es, wenn die Form nicht ganz perfekt ist, sondern amorph. Als würde etwas nicht ganz stimmen.

Farbe
Die Farben Orange, Braun, Grün und Gelb dominieren. Rosa fügen wir als Akzentfarbe hinzu. In der Mode ist der Farbgebrauch hell, in der Inneneinrichtung ist er „alt“ wie Altrosa und Cognac.

Inspiration von Salone del Mobile 2017: Moooi – Fauteuil van lederen veters op Salone Satellite 2017 – Lachsrosa ist zurück

Schrank Zuiver Barbier: ein verweis auf die 70er-Jahre 

Derzeit herrscht also ein Sammelsurium von Stilen aus dem vorigen Jahrhundert vor, kombiniert mit dem Stil von heute. Für Zuiver bedeutet „der Stil von heute“ Produkte, die mit der Zuiver-Handschrift, unserem eigenen Stil, designt wurden. Wäre es nicht cool, wenn man die Zeit zwischen 2010 und 2055 in den Geschichtsbüchern der Möbelstile später einmal „Zuiverismus“ nennt?!

Die Barbier-Schrankserie von Zuiver ist ein schönes Beispiel für unseren Zuiverismus mit einem Hauch 70er-Jahre. Eine moderne Eichenschrankserie mit Schiebetüren, Glaseinlegeböden und abgerundeten Ecken, die deutlich auf die Vergangenheit verweisen. Der Schrank Barbier ist mit geschlossenen Türen ein schöner Anblick im Wohnzimmer und ein idealer Schrank für alles, was es wegzuräumen gilt. Auch offen ist er sehr schön, mit hübschen Figuren, schönen Vasen, Büchern oder Gemälden. Liebgewonnene Accessoires sehen am schönsten zusammen auf einem Einlegeboden aus.

Der Schrank Zuiver Barbier ist auch mit offener Tür sehr schön.

Das Sideboard Barbier ist eine praktische Fernsehkommode. Hängt Ihr Fernseher an der Wand? Dann sieht dieses Sideboard auch darunter toll aus. Hinter den leichtgängigen Schiebetüren bewahrt man alle zugehörigen Geräte und sonstigen Kram auf. Die Bodenplatte verfügt über ein spezielles Loch, durch das alle Kabel gezogen werden können. Schön und funktional also!

Das Sideboard Barbier ist eine praktische Fernsehkommode.

Die Barbier-Serie von Zuiver umfasst auch einen Sekretär. „Sekretär“ ist ein altmodisches Wort für einen kleinen und abschließbaren Schreibschrank, meist mit Aufbewahrungsfächern für wichtige Dokumente, in Form eines Pults oder ausgerüstet mit einer Klappe, die als Schreibtischplatte geöffnet werden kann. Der Schreibtisch Barbier also… Er ist ein praktischer und „good looking“ Arbeitsplatz für eine ansonsten unnütze Ecke, in der man bequem bei einer Tasse Kaffee die Buchhaltung machen kann. Sowohl offen als auch geschlossen ist er eine echte Möbelschönheit… Er verdient meiner Meinung nach überall im Haus seinen Platz, sicherlich auch im Wohnzimmer!

Sekretär Zuiver Barbier: ein kleiner und abschließbarer Schreibschrank.

Die 70er-Jahre und alle übrigen Strömungen machen sich also eigentlich wirklich gut im Haus. Haben Sie eine besondere Stilepoche oder vielleicht schon einen Zuiver Barbier zu Hause? Dann schicken Sie mir ein Foto, ich finde es interessant, zu sehen, wie Sie wohnen!

Delen