Ich war in diesem Sommer auf einer Hochzeit, bei der der Dresscode „Champêtre“ galt. Ja, ich musste das auch googeln… Es klang sehr kompliziert, aber mit einem Spitzenkleid, einer Blume im Haar und Hosenträger für die Kinder waren wir absolut bereit für die Hochzeit. Ein Fest mit dem Charakter des französischen Landlebens. Das ist es, was Dresscodes machen. Sie geben einen Stil und eine Atmosphäre vor. Ideal für die Mode, aber auch für Ihre Einrichtung!

Rund um die Feiertage gibt es allerlei Dresscodes wie Festival Chic, Casual Chic, Cocktail, Tenue de Ville… Sie dienen alle dazu, Sie zu inspirieren und im Kleiderschrank in die richtige Richtung zu schicken. In der Einrichtungswelt gibt es ebenfalls verschiedene Stile, die Ihrer Einrichtung eine gewisse Richtung geben.

Ich war auf einer Hochzeit, bei der der Dresscode „Champêtre“ galt.

Wenn ein Stil länger standhält als nur über die Feiertage, dann nennen wir ihn „Trend“. Ein Trend steht Jahre später oft für eine Epoche. Dann wird er zu einer Stilrichtung. Man denke an die Zeit des Jugendstils oder Art nouveau an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Danach folgte Art déco, der die 20er- und 30er-Jahre in Architektur und Mode, bildender Kunst und Grafikdesign prägte.

„Wenn ein Stil länger standhält als nur über die Feiertage, dann nennen wir ihn Trend.“

Diese Stilrichtungen tauchen in einem nächsten Jahrhundert manchmal plötzlich wieder auf. So stellen wir derzeit in der Inneneinrichtung wieder viele Art déco-Einflüsse bei den Mustern fest. In der Mode zieren viele 20er-Jahre-Elemente die Läden, zum Beispiel Blumen auf Bomberjacken, Samtkleider und Samthosen und übergroße (Kunst-)Pelzmäntel.

In der Mode sieht man viele 20er-Jahre-Elemente wie Samtkleider – Art déco-Muster (Quelle mittleres Foto: Widewalls) – Hängeleuchte Mora S von Zuiver

Mich faszinieren diese Revivals der Stilrichtungen immer sehr. Wie man sie schon von Weitem auftauchen sieht, meist zuerst in der Mode. So schrieb ich bereits einmal über den Vormarsch von Memphis und De Stijl im Wohndesign und in der Mode.

Okay, zurück ins Jahr 2016, wo die Feiertage vor der Tür stehen. Wie richte ich mein Zuhause passend zu diesem aktuellen Dresscode, den mein Designteam und ich „City Chic“ nennen, ein? Das Zimmer mit Urban Style einrichten! Die Zutaten sind Beton, Stahl, helles Holz und die Farben Schwarz, Grau und Weiß. Und… unverputzte Wände. Entscheiden Sie sich für eine authentisch urbane Wand zum Beispiel mit der Tapete London oder Dublin von Graham & Brown. Oder streichen Sie Ihre Wand in 85 % Hardsteen von Flexa.

Die Zutaten für den Trend „City Chic“ v. l. n. r. Tapete Dublin von Graham & Brown – Flexa 85 % Hardsteen – schwarz, weiß und Holz

Die großen Möbel-Basics im Haus sollten ruhig gehalten werden, dann kann man die Einrichtung mit grafischen Kissen, Plaids und Teppichen schön gestalten. Die Farben Weiß und Grau finden wir bei Beleuchtung, Marmortischplatten und Accessoires wie Uhren aus Beton und Vasen aus Metall. Ein schönes Schwarz-Weiß-Foto der City Skyline an der Wand ist der ultimative Finishing Touch für diesen Dresscode.

Neugierig, wie wir bei Zuiver die Räume im Dresscode „City Chic“ stylen? Auf Instagram und Pinterest finden Sie weitere Bilder. Wir sind auch neugierig, wie Sie wohnen! Verwenden Sie den Hashtag #zuiver, um uns zu zeigen, welchen Dresscode Sie Ihrem Zuhause geben!

„Ein schönes Schwarz-Weiß-Foto der City Skyline an der Wand ist der ultimative Finishing Touch für diesen Dresscode.“

Einrichtungstrend „City Chic“ mit der Farbe Delicate Berry von Flexa an der Wand

Delen